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Meistens stimmte der Wind für die Katamarane 15. Mai 2018 Mit der Verabschiedung und Abreise der letzten auswärtigen Teilnehmer hat die Wassersportabteilung der TSG Lindau-Zech am Sonntag ein neuntägiges Seglerevent auf dem Bodense beendet. Die TSG-Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Auch nächstes Jahr soll es einen Internationalen Katpokal Bodensee geben. Dieser bildete am Wochenende 5./6. Mai den Auftakt zu dieser Großveranstaltung. Diese als klassenoffen ausgetragene Regattaserie für Sportkatamarane wird von der TSG-Wassersportabteilung jährlich, diesmal bereits in 32. Auflage, ausgetragen. Diesmal nahm ein internationalen Starterfeld von 41 Teams teil. Im Anschluss bot die TSG ihren Gästen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem zweitägigen Regatta- und Trimmtraining auf dem Wasser und an Land. Hier konnte man die ehemaligen Weltmeister im F18-Katamaran, die Brüder Helge und Christian Sach, gewinnen. Während in den ersten Tagen durchgehend gute Wetter- und Windverhältnisse fürs Segeln herrschten, zogen zum Start der an Himmelfahrt beginnenden Internationalen Bestenermittlung (IDB) der Katamaranklassen Formula 18 und Formula 16 Gewitter mit Starkregen auf. Dennoch konnte Wettfahrtleiter Menno Vercouteren die IDB nach Durchzug der Gewitterfront bei Wind um 17 Knoten sicher starten. Am Freitag und Samstag der dreitägigen deutschen Meisterschaft gab es über Lindau bereits wieder schönsten Sonnenschein und guten Segelwind, der zum Ende der Veranstaltung jedoch merklich abflaute. Nach neun spannenden Wettfahrten stehen nun die neuen Deutschen Meister in der Formula 16- und Formula 18-Klasse fest: Deutscher Meister in der Formula 18 ist das Team Manuel und Fabian Wunderle vom Münchner Yachtclub. Auf Platz zwei fuhr das Team Bob Baier mit Vorschoter Marc Baier. Platz drei ging ans Team Gerd Schmitzer und Tina Vercouteren von der TSG Lindau-Zech. In der Klasse der Formula 16-Katamarane holte das Team um den Konstanzer Mark Kühn mit Vorschoterin Carmen Wenz den Meistertitel. Platz zwei erfuhr Gill de Bruyne aus Belgien, gefolgt von Dominik Leuthold und Stefan Wieser aus der Schweiz auf Platz drei. In Lindau freuen sich Organisatoren und Vereinsmitglieder der TSG über den reibungslosen Ablauf ihrer Veranstaltung und das große Besucherecho. Auch in diesem Jahr hatten die Organisatoren erneut gezielt Publikum mit in ihre Planung einbezogen. Mit einem Live-Erlebnis auf dem Wasser an Bord von Begleitbooten wurde bereits weit vor der Veranstaltung geworben. Abseits des mehrtägigen Segelevents bot der Verein seinen Gästen ein Rahmenprogramm mit Empfang im großen Saal des alten Lindauer Rathauses am Freitag Abend. TSG-Abteilungsleiterin Claudia Däxle hob das Engagement der vielen freiwilligen Helfer hervor. Ihnen dankte sie ebenso wie den zuständigen Stellen bei der Stadt Lindau, dem Landratsamt, der Wasserschutzpolizei und dem Wasserwirtschaftsamt. Auch TSG-Vorsitzender Werner Schönberger dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.