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Quelle: Lindauer Zeitung- http://www.schwaebische.de/
Crews steuern Katamarane bei brützender Hitze Wassersportabteilung der TSG Lindau-Zech veranstalte 31. Internationalen Katpokal Bodensee  sz 12. Juni 2017 Um gute Plätze kämpfen die Teilnehmer beim Katpokal Bodensee.  Fotos: Nikolaus Börmann Lindau - Vor Lindau ist am Wochenende der "Internationale Katpokal Bodensee" ausgetragen worden. Die von der Wassersportabteilung der TSG Lindau-Zech ausgerichtete Segelveranstaltung ist laut Vereinsbericht eine für Sportkatamarane sämtlicher Klassen offene Regatta. Sie erfreute sich auch im 31. Jahr ihres Bestehens großen Zuspruchs der Teilnehmer. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Claudia Däxle, Abteilungsleiterin Wassersport bei der TSG Zech, die Segler und sprach dem Organisationsteam um Gerd Schmitzer und Klaus Gapp sowie den vielen Helfern aus dem Verein, durch deren Hilfe diese Veranstaltung überhaupt erst möglich wird, ihren Dank aus. Anschließend übergab sie an Regattaleiter Peter Ziegler. Rekordmeldezahl 41 Teams hatten gemeldet, eine Rekordzahl für den Katpokal. Gesegelt wurde in drei Gruppen. In der ersten Gruppe segelten Boote der Formula 16- und Formula 18-Klasse, gegeneinander vergütet, in einem Feld. In der zweiten und dritten Gruppe segelten Sportkatamarane in einer Gruppe jeweils nach Texel-Rating größer und kleiner 107. Texel-Rating ist ein Vergütungssystem für Katamarane, vergleichbar mit dem Yardsticksystem bei Einrumpfbooten. Bei schwachen Wind wurde zunächst mit Bahnverkürzung gestartet. Zur zweiten Wettfahrt frischte der Wind auf, sodass vier weitere Wettfahrten mit voller Bahnlänge gesegelt werden konnten. Nach fünf Stunden bei strahlendem Sonnenschein entließ Regattaleiter Peter Ziegler die Segler und sein Helferteam auf den Sicherungsbooten zurück in den Hafen. Zum gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Hock saßen die Segler, viele von ihnen waren mit Familie angereist, bis in den späten Abend zusammen Am Sonntag führte die morgendliche Flaute zunächst zu einer Startverschiebung, bis um 12 Uhr schließlich ein kurzes Windfester eine sechste Wettfahrt ermöglichte. In der Gruppe der Formula 16-/Formula 18-Katamarane siegten Manuel und Fabian Wunderle aus München (F18), gefolgt von Lokalmatador Gerd Schmitzer aus Neuravensburg mit Vorschoterin Tina Vercouteren aus den Niederlanden (F18). Auf den dritten Platz segelten die Peterstaler Kim-Patrick Tolsdorf und Vreni Vorderwühlbecke (F18). In der Gruppe der Sportkatamarane nach Texel kleiner 107 gewannen die Lindauer Markus Enzensperger und Katrin Brunner (Nacra 17, olymp.) vor dem Schweizer Familienteam Olaf, Julian und Noah Rappke aus Altstetten, (F18 HT). Ebenfalls aus der Eidgenossenschaft stammend, fuhren der St. Gallener Stefan Wieser und der Arboner Patrick Maure, auf Platz drei (F18 HT). In der Texel-Gruppe größer 107 gewann der Lindauer Christian Wollny mit Vorschoter Matthias Alfer - und damit einer der teilnehmenden Vereinsjugendlichen (Prindle 18). Den zweiten Platz belegten Meinolf Mennekes und Iris Klement aus Attendorn im Sauerland (Prindle 18) vor dem Lindauer Thomas Kiewitt (Nacra 17).